25.07.2017
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Landkreis Nürnberger Land

Wohngeld

Zur wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens wird Wohngeld als Zuschuss zu den Aufwendungen für den Wohnraum gewährt. Wohngeld wird entweder als Mietzuschuss an Mieter von Wohnraum und an Bewohner von Alten- und Pflegeheimen gezahlt oder als Lastenzuschuss für Eigentümer einer Wohnung oder eines Eigenheimes bewilligt. Auf Wohngeld besteht - bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen - ein Rechtsanspruch. Die Bewilligung erfolgt ab dem Monat in dem der Antrag gestellt wurde. Es ist jedoch notwendig, dass über die Wohnsitzgemeinde ein Antrag gestellt wird.

Haushalten, die bisher kein Wohngeld erhalten hatten und die durch ihre Miete hoch belastet sind, wird empfohlen, den Anspruch auf Wohngeld überprüfen zu lassen. Gerade Personen, die in den letzten Jahren mit ihrem Einkommen knapp über der Grenze zum Wohngeld lagen oder aus dem Wohngeldbezug herausgewachsen sind, könnten jetzt wegen der höheren Einkommensgrenze und der einheitlichen Baualtersklasse erstmals bzw. wieder Wohngeld erhalten.

 

Dem Antrag (siehe unten - Formulare) können Sie sich die entsprechenden Anträge im PDF-Format herunterladen) sind die erforderlichen Unterlagen und Nachweise beizufügen.

Für die Leistungsgewährung sind insbesondere drei Faktoren entscheidend:

  • die Höhe des Gesamteinkommens des Haushaltes
  • die Höhe der zuschussfähigen Miete bei Mietzuschuss oder der Belastung bei Lastenzuschuss
  • die Zahl der Haushaltsmitglieder.

Vom Wohngeld ausgeschlossene Personen:

Dies sind insbesondere Personen, welche eine der nachfolgenden Leistungen erhalten bzw. bei der Berechnung einer solchen Leistung berücksichtigt werden:

  • Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch
  • Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch
  • ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt oder andere Hilfen in einer stationären Einrichtung, die den Lebensunterhalt umfassen, nach dem Bundesversorgungsgesetz oder nach einem anderen Gesetz, das dieses für anwendbar erklärt,
  • Leistungen in besonderen Fällen und Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
  • Leistungen nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch in Haushalten, zu denen ausschließlich Empfänger dieser Leistungen gehören,

Der oben genannte Personenkreis braucht deshalb keinen Antrag bei der Wohngeldstelle zu stellen, da Wohnkosten bereits in dieser Leistung beinhaltet sind. Ein Antrag müsste abgelehnt werden.

Ausnahme:

Wenn Mitglieder Ihres Haushalts keine der genannten Leistungen beziehen und auch nicht bei der Berechnung dieser Leistungen berücksichtigt wurden, so besteht nur für diese Person weiterhin ein genereller Wohngeldanspruch.

Der Antrag auf Wohngeld kann jedoch nur vom Mieter beziehungsweise. Eigentümer für diese Person gestellt werden.

 

Wenn Sie eine der oben genannten Leistungen erhalten können, und diese Leistung wegen der Anrechnung von vorhandenem Einkommen geringer ausfällt als ein etwaiges Wohngeld, so haben Sie die Wahl, ob Sie anstelle dieser Leistung Wohngeld in Anspruch nehmen wollen. Sie müssten jedoch auf die obige Leistung schriftlich verzichten.

 

Darüber hinaus hat der Gesetzgeber unter Berücksichtigung des örtlichen Mietenniveaus zuschussfähige Miet- / Belastungshöchstbeträge festgesetzt, die sich nach der Haushaltsgröße bemessen. Mit der Gesetzesänderung zum 01.01.2009 sind die Baualtersklassen entfallen. Für den Landkreis Nürnberger Land gilt Mietenstufe 2 (Ausnahmen: Altdorf, Burgthann, Feucht, Hersbruck , Lauf und Röthenbach mit

Mietenstufe 3).

Nähere Auskunft erhalten Sie von den jeweils zuständigen Sachbearbeitern:

Sachbearbeiter Miet- und Lastenzuschuss Zimmer Erreichbarkeit
Herr Pabst B, C, D, E, F, G C-1.17 Telefon: 0 91 23 - 950 6409
Fax: 0 91 23 - 950 7409
E-Mail: E-Mail
Frau Thiem A, I, U, V, W, X, Y, Z C-1.17 Telefon: 0 91 23 - 950 6420
Fax: 0 91 23 - 950 7420
E-Mail: E-Mail
nur vormittags!
Herr Neunsinger L, M, N, O, Sch C-1.18 Telefon: 0 91 23 - 950 6406
Fax: 0 91 23 - 950 7406
E-Mail: E-Mail
Herr John H, J, K, St C-1.18 Telefon: 0 91 23 - 950 6405
Fax: 0 91 23 - 950 7405
E-Mail: E-Mail
Frau Elsner P, Q, R, S, T C-1.19 Telefon: 0 91 23 - 950 6404
Fax: 0 91 23 - 950 7404
E-Mail
nur vormittags!

 

Fax: 09123 / 950 - 8020

Dem Antrag auf Wohngeld (Miet- u. Lastenzuschuss) sind folgende Unterlagen beizufügen:

Einkommensnachweise

  • Einkommensnachweise über das Bruttoeinkommen aller Haushaltsmitglieder
  • Verdienstbescheinigungen bei Arbeitnehmern (es sollte das Formblatt verwendet werden) inkl. Weihnachts- und Urlaubsgeld
  • bei Beamten und Selbständigen: Nachweis Kranken- und Lebensversicherung
  • bei Auszubildenden: Ausbildungsvergütung inkl. Ausbildungsvertrag
  • bei Rentnern: Rentenbescheid oder falls schon laufend Rente bezogen wird, die letzte Rentenmitteilung (Renten erhöhen sich immer ab 1.7. eines lfd. Jahres)
  • bei Selbständigen: letzten Einkommensteuerbescheid, Gewinn- und Verlustrechnung (des Steuerberaters) der letzten zwölf Monate
  • bei Empfängern von Unterhaltsleistungen: Nachweis über erhaltenen Unterhalt durch Kontoauszüge oder Bestätigung des Unterhaltspflichtigen
  • bei Kindern: Nachweis über Kindergeld (Kontoauszüge)
  • bei Arbeitslosen: Bewilligungsbescheid über Arbeitslosengeld I des Arbeitsamtes
  • bei Schülern: Nachweis über Ausbildungsförderung, BaFöG usw. Erziehungsgeldbescheid
  • Krankengeldbescheid der Krankenkasse
  • gegebenenfalls auch Nachweis über Leistungen aus privaten Krankenversicherungen
  • Nachweis der Zinseinnahmen (Formblatt liegt dem Antrag bei)
  • bei Unterhaltspflichtigen: Nachweis des geleisteten Unterhalts (Kontoauszüge) gegebenfalls Unterhaltsurteil oder Unterhaltsvereinbarung

Nachweise über die Miete

  • Mietvertrag komplett (auf Unterschriften Mieter/Vermieter achten) nur bei Erstantrag oder Umzug erforderlich
  • Mietquittungen der letzten drei Monate (keine Einzahlungsbelege der Bank, sondern immer Kontoauszüge verlangen)
  • eventuell letztes Mieterhöhungsschreiben
  • falls vom Mieter untervermietet wurde, sind folgende Belege notwendig:

- Untermietvertrag

- Nachweis der Mieteinnahmen

- Wie viele qm wurden vermietet (leer, teilmöbliert, vollmöbliert)?

Sonstige Nachweise in Einzelfällen

  • Lohnsteuerkarten laufendes und vergangenes Jahr im Original bei Rentnern, Antragstellern oder Haushaltsmitgliedern ohne Beschäftigung
  • Nachweis erhöhter Werbungskosten - letzter Einkommensteuerbescheid -
  • bei Schwerbehinderten: Schwerbehindertenausweis
  • Bankverbindung bitte beachten, dass diese im Antrag angegeben wird.

Weitere Informationen:

Externer Link:

www.bmvbs.de