23.02.2017
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Landkreis Nürnberger Land

Neuregelung der Ausländerbeschäftigung Erlaubnis zur Ausübung einer Beschäftigung für Ausländerinnen und Ausländer aus Nicht - EU - Staaten ab 1. Januar 2005

Ab dem Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes zum 01. Januar 2005 sind nicht mehr die Agenturen für Arbeit, sondern die Ausländerbehörden erste Anlaufstelle für Fragen der Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern aus Staaten, die nicht der Europäischen Union angehören. Die bisher von der Arbeitsverwaltung ausgestellten Arbeitsgenehmigungen gelten aber noch bis zur eingetragenen Geltungsdauer fort.

Ob und in welchem Umfang eine Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern aus Nicht-EU-Staaten zulässig ist, ergibt sich künftig unmittelbar aus dem Aufenthaltstitel bzw. der Duldung. In vielen Fällen wird die Ausländerbehörde bei dieser Entscheidung weiterhin die Agentur für Arbeit beteiligen, an deren Stellungnahme sie dann auch gebunden ist.

Ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten sich daher rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeit ihrer Arbeitsgenehmigung und / oder des Aufenthaltstitels an die Ausländerbehörde wenden.

Den Arbeitgebern wird empfohlen, für das genannte Verfahren möglichst umfassende Angaben zur vorgesehenen Beschäftigung zu machen. Hierfür steht ein mit der Bundesagentur für Arbeit abgestimmtes Formular zur Verfügung. Dieses Formular ersetzt den bisherigen Antrag auf Erteilung einer Arbeitsgenehmigung und ist sowohl bei der Ausländerbehörde als auch den Agenturen für Arbeit erhältlich.

    Wir sind bemüht, Ihnen möglichst rasch detaillierte Ausführungen zur Rechtslage im Internet zur Verfügung zu stellen. Um Ihnen dennoch bereits jetzt Informationen und Hilfestellungen zu bieten finden Sie im Anschluss eine Liste der zuständigen Sachbearbeiter der Ausländerbehörde.