26.04.2017
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Landkreis Nürnberger Land

Kampfhunde

Die Haltung von sogenannten Kampfhunden wird durch das Landesstraf- und Verordnungsgesetz (LStVG) geregelt und bedarf einer Erlaubnis durch die Wohnsitzgemeinde. Die auf dem LStVG beruhende Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit (Kampfhundeverordnung) unterscheidet zwei Kategorien von Kampfhunderassen.

Kategorie I:

Bei diesen Rassen und Gruppen von Hunden sowie deren Kreuzung untereinander oder mit anderen Hunden wird die Eigenschaft als Kampfhunde stets vermutet:

  • Pit-Bull
  • Bandog
  • American Staffordshire Terrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Tosa-Inu

Die Erlaubnis zur Haltung der Kampfhunderassen der Kategorie I darf nur erteilt werden, wenn der Antragsteller ein berechtigtes Interesse nachweist, gegen seine Zuverlässigkeit keine Bedenken bestehen und Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz nicht entgegenstehen.

Kategorie II:

Bei den folgenden Rassen von Hunden sowie bei Kreuzungen dieser Rassen untereinander oder mit anderen als den unter Kategorie I erfassten Hunden wird die Eigenschaft als Kampfhunde vermutet, solange nicht der zuständigen Behörde für die einzelnen Hunde nachgewiesen wird, dass diese keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen und Tieren aufweisen:

  • Alano
  • American Bulldog
  • Bullmastiff
  • Bullterrier
  • Cane Corso
  • Dog Argentino
  • Dogue de Bordeaux
  • Fila Brasileiro
  • Mastiff
  • Mastin Espanol
  • Mastino Napoletano
  • Perro de Presa Canario (Dogo Canario)
  • Perro de Presa Mallorquin
  • Rottweiler

Der Nachweis erfolgt durch Vorlage eines Sachverständigengutachtens über einen bestandenen Wesenstest. Die Gemeinde bescheinigt dann in Form eines Negativzeugnisses, dass die Haltung des Hundes nicht der Erlaubnispflicht unterliegt. Wird der Wesenstest nicht bestanden oder gar nicht abgelegt, gelten für die Haltung dieselben Voraussetzungen wie für Hunde der Kategorie I.

 

Generell verboten sind Zucht und Ausbildung von Kampfhunden.