17.12.2017
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Landkreis Nürnberger Land

Tierschutz bei Enthornung von Kälbern

 

Das Enthornen von Kälbern zur Vermeidung von gegenseitigen Verletzungen und aus Sicherheitsaspekten heraus zählt zu den zulässigen, aber dennoch schmerzhaften Eingriff an Säugetieren und darf nur so durchgeführt werden, dass keine unnötigen Schmerzen oder Leiden entstehen.

Entsprechend den Ausnahmen des § 5 Abs. 3 TierSchG ist eine Betäubung (Narkose) bei Kälbern unter sechs Wochen nicht notwendig. Allerdings sind bei und nach diesen Eingriffen geeignete Mittel der Beruhigung und der Schmerzausschaltung zu verabreichen(§ 5 Abs. 1 Satz 4 TierSchG).

 

Im Fall des Enthornens von Kälbern sind unabhängig vom Alter adäquate Schmerzbehandlungen erforderlich.

 

Ab 2014 wird im Rahmen von CC- Kontrollen dieser Sachverhalt geprüft. Verstößen im Bereich Tierschutz können zu Sanktionen führen.

 

In diesem Zusammenhang wurde vom Tiergesundheitsdienst Bayern e. V. ein Merkblatt erstellt:

www.tgd-bayern.de/index.php/download/allgemein/finish/4-allgemein/75-veroeden-der-hornanlage

 

Weitere nützliche Links zu dem Thema:

www.tierschutz-tvt.de/merkblaetter.html

www.tierschutz-tvt.de/50.html

www.bltk.de/index.php

 

 

Wichtig für Rinderhalter

Merkblatt des Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit zur BVD-Bekämpfung für Rinderhalter