30.04.2017
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Landkreis Nürnberger Land

Informationen

Ausweisdokumente

Ausweispapiere (Personalausweis oder Reisepass) müssen bei Privatpersonen im Original vorgelegt werden. Sollte eine andere Person bevollmächtigt sein, werden hier die Ausweispapiere vom Vollmachtgeber sowie auch vom Bevollmächtigten benötigt.

 

Bei juristischen Personen wird neben dem Handelsregisterauszug auch der Ausweis des Geschäftsführers benötigt, hier reicht jedoch auch eine Kopie.

Fahrzeugpapiere

Die Zulassungsbescheinigung Teil I ersetzt den bisherigen Fahrzeugschein. Statt dem Fahrzeugbrief wird die Zulassungsbescheinigung Teil II ausgegeben.

Mit der Neuregelung wird die EU - Richtlinie 1999/37/EG, geändert durch die Richtlinie 2003/127/EG in Deutschland in nationales Recht umgesetzt.

Die Fahrzeugdaten werden in EG-einheitliche Codierungen überführt. Die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) enthält nur noch einige wenige technische Daten, die weiteren erforderlichen Angaben sind in der Zulassungsbescheinigung Teil I aufgeführt. Bisher war der Dateninhalt beider Papiere identisch.

 

Die neue Zulassungsbescheinigung Teil II hat nur noch zwei Felder für Haltereinträge. Es wird damit den Forderungen der Datenschützer Rechnung getragen. Lediglich im Feld (1) ist noch die Zahl der Vorhalter ausgewiesen.

 

Die Fahrzeugdokumente wurden im Hinblick auf die Fälschungssicherheit an die heutigen Standards angepasst. Wegen der höheren Bedeutung die dem Fahrzeugschein nach neuem Recht zukommt, wurde insbesondere dieser sicherheitstechnisch aufgewertet.

Mit Einführung der neuen Fahrzeugpapiere wird das Landratsamt Nürnberger Land von bisherigen Nasssiegeln auf Klebesiegelplaketten auf den Dokumenten umstellen.

 

Die bis zum 1.10.2005 ausgegebenen Fahrzeugpapiere behalten weiter ihre Gültigkeit, werden aber bei jeder Befassung von den Zulassungsbehörden nach Umcodierung der Daten gegen die EU-harmonisierten Dokumente ausgetauscht. Dabei gilt, es gibt die neuen Dokumente nur paarig. Muss aufgrund eines Vorganges ein Fahrzeugbrief oder Fahrzeugschein verändert und damit neu ausgestellt werden, werden immer die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II ausgegeben.

 

Seit dem 1.10.2005 werden bei Außerbetriebsetzungen (früher Stilllegung) keine Abmeldebescheinigungen mehr ausgegeben. Statt dessen erhält der Antragsteller seinen Fahrzeugschein oder seine Zulassungsbescheinigung Teil I mit einem entsprechenden Vermerk auf der Rückseite zurück.

    Kennzeichen

    Die Kennzeichenschilder müssen bei der Kfz-Zulassungsbhörde vorgelegt werden. Bei einer Ab- oder Entstempelung am Fahrzeug werden zusätzlich Gebühren in Höhe von 7,20 EURO erhoben.

    Wunschkennzeichen

    Bei der Zuteilung von Kennzeichen können Wünsche bezüglich der Ziffern- und Buchstabenkombinationen berücksichtigt werden. Für Wunschkennzeichen wird eine Gebühr von 10,20 EURO erhoben, bei einer vorherigen Reservierung (maximal drei Monate) zusätzlich 2,60 EURO.

     

    Wunschkennzeichen im Internet

    Kurzzeitkennzeichen

    Für Überführungs- und Probefahrten gibt es Kurzzeitkennzeichen.

    Auf den Kurzzeitkennzeichen ist ein "Verfallsdatum" (maximal fünf Tage nach Ausgabe) angebracht. Sie haben daher den Vorteil, dass sie nicht zurückgebracht oder zurückgesandt werden müssen. Das erspart Ihnen viel Zeit und durch das Entfallen des Postversands gegebenenfalls auch Geld.

    Die Verwaltungsgebühr beträgt bis zu 13,10 EURO. Die Kennzeichen müssen Sie — wie alle anderen Kennzeichen — selbst in der Prägewerkstatt besorgen. Außerdem muss die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) für Kurzzeitkennzeichen gelten.

    Auf der Seite Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens finden Sie nähere Informationen zu den anfallenden Gebühren und den Unterlagen, die Sie mitbringen sollten.

    Oldtimer H-Kennzeichen

    Das Oldtimerkennzeichen wird nur für Fahrzeuge zugeteilt, die aufgrund eines Gutachtens eines amtlich anerkannten Sachverständigen, Prüfers oder Prüfingenieurs eine Betriebserlaubnis für Oldtimerfahrzeuge haben. Hierfür kommen nur Fahrzeuge in Betracht, die mindestens vor dreißig Jahren erstmals zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen wurden und vornehmlich zur Pflege des kraftfahrtechnischen Kulturgutes (nicht als übliches Beförderungsmittel) eingesetzt werden.

    Die Oldtimer erhalten ein dem Euro-Kennzeichen entsprechendes Kennzeichen, das nach der letzten Ziffer in der Erkennungsnummer den Buchstaben H (wie historisches Fahrzeug) führt. Oldtimer können nur mit Kennzeichen versehen werden, die nach dem Unterscheidungszeichen LAU- höchstens zwei Buchstaben und zwei Ziffern oder einen Buchstaben und drei Ziffern führen.

    Die Kraftfahrzeugsteuer beträgt für diese Fahrzeuge zur Zeit 46,02 EURO bei Krafträdern und 191,73 EURO für andere Kraftfahrzeuge.

    Auf der Seite Zuteilung eines Oldtimer-Kennzeichens finden Sie genauere Informationen zu den anfallenden Gebühren und den Unterlagen, die Sie mitbringen sollten.

    Rote für Oldtimerkennzeichen

    Es gelten die gleichen Voraussetzungen wie für das H-Kennzeichen. Das rote Kennzeichen darf jedoch ausschließlich für Probe- und Überführungsfahrten die im Zusammenhang mit organisierten Oldtimerveranstaltungen verwendet werden.

     

    Das Kennzeichen kann auch für mehrere Fahrzeuge beantragt werden, die die Voraussetzungen erfüllen, und abwechselnd verwendet werden.

    Die Kraftfahrzeugsteuer beträgt für diese Fahrzeuge zur Zeit 46,02 EURO bei Krafträdern und 191,73 EURO für andere Kraftfahrzeuge.

    Auf der Seite zur Zuteilung eines roten Oldtimerkennzeichen finden Sie nähere Informationen zu den anfallenden Gebühren und den Unterlagen, die Sie mitbringen sollten.

    Fahrten mit ungestempelten Kennzeichen

    Die Fahrzeugzulassungsordnung (StVZO) räumt in § 10 Abs. 4 die Möglichkeit ein, dass Fahrten, die im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren stehen — insbesondere Fahrten zur Abstempelung des Kennzeichens und Rückfahrten nach Entfernung des Stempels sowie Fahrten zur Durchführung einer Hauptuntersuchung, Bremsen- oder Abgassonderuntersuchung innerhalb des Zulassungsbezirkes (Landkreis Nürnberger Land) und eines angrenzenden Bezirks — mit ungestempelten Kennzeichen ausgeführt werden dürfen, wenn diese Fahrten von der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung erfaßt sind und das Kennzeichen von der Zulassungsbehörde vorab zugeteilt wurde.

     

    Angrenzende Bezirke sind: Stadt Nürnberg, Landkreis Erlangen-Höchstadt, Landkreis Bayreuth, Landkreis Forchheim, Landkreis Amberg-Sulzbach, Landkreis Neumarkt, Landkreis Roth.

     

    Bitte beachten Sie dazu folgendes:

    • Führen Sie die eVB-Nummer (elektronische Versicherungsbestätigung) bei der Fahrt mit! Halten Sie bitte unbedingt Rücksprache mit Ihrer Versicherung
    • Bringen Sie am Fahrzeug die bisherigen ungestempelten und reservierten Kennzeichen an
    • Nehmen Sie alle noch vorhandenen Fahrzeugpapiere (Fahrzeugbrief, Abmeldebescheinigung) auf diese Fahrt mit
    • Vereinbaren Sie möglichst vorher Termine oder kündigen Sie Ihr Kommen an
    • Im Schadensfall sind Sie beweispflichtig, daß Sie sich auf einer Fahrt zum Zwecke der Zulassung befunden haben
    • Fahrten zur Wiedererlangung der Betriebserlaubnis sind nicht gedeckt, dazu müssen Sie ein Kurzzeitkennzeichen beantragen