29.04.2017
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Landkreis Nürnberger Land

Die neue Radverkehrsbeauftragte des Landkreises stellt sich vor

 

Hallo! Ich heiße Tina Paulus, bin 45 Jahre, habe 2 Kinder und 4 Fahrräder.

Hauptberuflich bin ich als Klimaschutzmanagerin für den Landkreis Nürnberger Land beschäftigt.

 

Meine Leidenschaft für das Fahrrad habe Mitte Zwanzig und der Liebe wegen entdeckt. Der Mann verabschiedete sich - das Fahrrad blieb. Tatsächlich war es auch meine Liebe zum Fahrradfahren, welche mich ins Nürnberger Land verschlagen hat. Ich zog aus der Stadt Nürnberg in den Landkreis, weil ich hier besser radeln konnte.

 

Mittlerweile besteht meine sportliche Herausforderung in der Erziehung meiner beiden Kinder und das Fahrradfahren ist etwas in den Hintergrund gerückt. Ich versuche das Rad so gut es geht als Hauptverkehrsmittel einzusetzen. Mein E-Bike für die mittleren und hügeligen Strecken, für Kurzstrecken nutze ich mein altes Stadtrad und für die Fahrt zum Bahnhof habe ich ein extra „nicht-so-schlimm-wenn-es-wegkommt-Rad“. Seit diesem Sommer habe ich auch wieder einen neuen Renner für die Touren ohne Kinder am Feierabend oder Wochenende.

 

Ich freue mich auf meine neue Aufgabe als Radverkehrsbeauftragte - für mich ist das eine gute Möglichkeit, meine persönlichen Interessen auch beruflich zu vertreten. Als Klimaschutzmanagerin setze ich mich bereits für eine nachhaltige Lebensweise ein. Die Förderung des Radverkehrs war mir deshalb bisher bereits ein Anliegen. Als Radverkehrsbeauftragte kann ich dieses Thema nun quasi doppelt bearbeiten.

 

Schwerpunkte meiner Tätigkeit soll einerseits die Öffentlichkeitsarbeit sein: Ich möchte das Fahrradfahren im Nürnberger Land aus der „Freizeitnische“ in den „Alltagsblickwinkel“ holen. Deshalb möchte ich die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf bestehende Angebote lenken und zugleich die gesamte Radinfrastruktur für das Nürnberger Land attraktiver machen - um noch mehr Bürgerinnen und Bürger für das Radeln zu begeistern.

 

Bestimmt keine einfache Aufgabe. Aber wer Rennrad fährt weiß, dass man sich ab und an über eine Kuppe quälen muss, bevor man die Abfahrt genießen kann.