17.12.2017
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Landkreis Nürnberger Land

Aktuelles

Rentenabsicherung durch Eigenstromerzeugung?

Bildquelle C.A.R.M.E.N. e.V.

Abendveranstaltung im Schwaiger Schloss informierte über Photovoltaik und Speichertechnologie

 

Sind Photovoltaik-Speicher die ultimative Lösung für die private Energiewende? Um diese Frage drehten sich die Vorträge am 22.02. in Schwaig. Rund 50 Teilnehmende sind der Einladung der Energieberatungsagentur und des Klimaschutzmanagements gefolgt und erlebten einen informativen und unterhaltsamen Abend.

 

Franziska Materne vom Centralen Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk (C.A.R.M.E.N. e.V.) brachte die Zuhörenden durch ihre einführenden Erläuterungen zunächst auf ein gemeinsames Wissensniveau. Fachbegriffe und technische Zusammenhänge wie Nenn- und Nutzkapazität, Entladetiefe und Wechselrichter wurden von ihr erklärt, so dass die Gäste zukünftig die Herstellerangaben verstehen.

 

Im Anschluss lenkte Michael Vogtmann von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) den Blick auf die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage in Kombination mit einem Speicher. Denn ob sich eine mittelgroße Anlage, die Eigenstrom für etwa 24 ct pro Kilowattstunde erzeugt, rechnet oder nicht, hängt u.a. auch davon ob, wie alt die Anlage ist und für welches Steuermodell man sich entscheidet. Insbesondere die hilfreichen Tipps zur Umsatzsteuer bei der Eigenstromerzeugung kamen beim Publikum sehr gut an.

 

Beim anschließenden Imbiss wurde noch eifrig diskutiert und Wissen und Erfahrungen ausgetauscht.


Ergebnisse der Energie- und CO2-Bilanz

Erfassungszeitraum: 01.01.2013-31.12.2014

Erstellt von: L6/Tina Paulus

 

Der Landkreis Nürnberger Land hat Ende 2012 sein Integriertes Klimaschutzkonzept (IKSK) beschlossen. Zielsetzung aus dem IKSK ist u.a. die Minderung des CO2-Ausstoßes im Landkreis Nürnberger Land um 43% bis zum Jahr 2030. Wesentlicher Bestandteil des IKSK ist die Energie- und CO2-Bilanz. Sie dient dem Monitoring und der Zielverfolgung.

Die erstmalig 2012 durch das Institut für Energietechnik, Amberg (IfE) erstellte Energie- und CO2-Bilanz (bezogen auf 2010) wurde formal aktualisiert und angepasst. Die Werte für die Jahre 2013 und 2014 für den thermischen und elektrischen Energieverbrauch im gesamten Landkreis liegen nun vor und sind im Internet einsehbar.

 

HINWEIS:

Die im Bericht zur Bilanz genannten Auswertungen für die 27 Kommunen des Nürnberger Landes können bei den jeweiligen Verwaltungen vor Ort eingesehen werden. Sie wurden bewusst nicht veröffentlicht, um einen Vergleich auf Gemeindeebene zu vermeiden. Neben den Einwohnerzahlen, der gewerblichen und industriellen Ansiedlung sowie der infrastrukturellen Anbindung, beeinflussen auch Faktoren, wie das Baualter der Wohn- und Geschäftsgebäude, die Verbrauchsdaten und somit auch die Emissionswerte. Zwar werden für alle 27 Kommunen die gleichen Indikatoren erhoben, ein Vergleich untereinander ist aber nicht möglich. Die Kennzahlen dienen ausschließlich der langjährigen Trendanalyse innerhalb der jeweiligen Kommune.