21.10.2017
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Landkreis Nürnberger Land

Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Eine Anlage zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen bedarf der Anzeige. Die Anzeige ist mit Formblatt zu erstatten. Ist die Anlage in einem Bauantrag mit angegeben, so gilt sie als angezeigt.

Unter Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen versteht man sowohl das Lagern, Abfüllen und Umschlagen als auch das Herstellen, Behandeln und Verwenden dieser Stoffe. Es zählen dazu auch Anlagen zum Lagern und Abfüllen von Jauche, Gülle und Silagesickersäfte.

Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen sind z.B.

  • Lagerbehälter, Tankstellen, Altöl-/Frischölbehälter z.B. in Reparaturwerkstätten, Abfüllplätze, betriebliche oder kommunale Wertstoffsammelstellen, Verladeplätze, Düngemittellager, Pflanzenschutzmittel-Lager, Pflanzenschutzmittel-Abfüllplätze.
  • Galvanische Betriebe, Recyclinganlagen, Druckereien, Holzimprägnieranlagen, Hydraulikanlagen, Kälteanlagen, Transformatoren, Kondensatoren, Netzstationen.
  • Festmistlagerstätten, Güllebehälter mit Abfüllplatz, Güllekanäle, Fahr- oder Hochsilos, Gärsaftbehälter, Behälter für Mistsickersaft, Biogasanlagen.

Die Anlagen sind je nach Inhalt (fester, flüssiger oder gasförmiger Stoff) und Örtlichkeit (oberirdisch oder unterirdisch, Lage in einem Wasserschutzgebiet) ab bestimmten Volumen prüfpflichtig. Eine Prüfung ist bei prüfpflichtigen Anlagen alle 5 Jahre durchführen zu lassen, in Wasserschutzgebieten alle 2 1/2 Jahre. Die Prüfung führt ein privater Sachverständiger durch.

Formulare

Externe Links im Internet

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Ansprechpartner

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