21.10.2017
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Landkreis Nürnberger Land

Verlängerung einer Fahrerlaubnis

Verlängerung befristeter C-Klassen (großen LKW-Fahrerlaubnis)

Inhaber von Führerscheinen der Fahrerlaubnisklasse 2, die fünfzig Jahre alt werden, müssen ihre Fahrerlaubnis noch vor dem 50. Geburtstag um weitere fünf Jahre verlängern lassen und diese in den neuen EU-Führerschein umtauschen, wenn Sie danach noch Fahrzeuge der C-Klassen führen wollen.

Das gleiche gilt für Inhaber von Führerscheinen der Fahrerlaubnisklasse 3, welche maximal dreiachsige Züge mit einem Zugfahrzeug bis zu 7,5 t und eimem Anhänger bis zu 11,25 t (Gesamtmasse von 18.75 t) nach dem 50. Geburtstag für weitere fünf Jahre führen wollen. Nach dem erforderlichen Umtausch bzw. der Verlängerung erhalten die Inhaber der ehemaligen Fahrerlaubnisklasse 3 dann unter anderem die Fahrerlaubnisklasse CE mit der Schlüsselzahl 79.

Sollte ein Umtausch bzw. eine Verlängerung nicht erfolgen, sind Inhaber der Fahrerlaubnisklasse 3 nur noch berechtigt zum Führen eines Zugfahrzeuges bis 7,5 t sowie eines Fahrzeuges mit einer zulässigen Gesamtmasse der Komination (Zugfahrzeug und Anhänger) bis 12 t, wobei die zulässige Gesamtmasse des Anhängers die Leermasse des Zugfahrzeuges nicht übersteigen darf.

Inhaber von Führerscheinen der Fahrerlaubnisklassen 2 und 3 sollten rechtzeitig, also zwei bis drei Monate vor dem 50. Geburtstag bei der Fahrerlaubnisbehörde des Landratsamtes Nürnberger Land den Umtausch bzw. die Verlängerung beantragen, damit ausreichend Zeit für die Bearbeitung bleibt und ein ununterbrochener Fortbestand der Fahrerlaubnis gewährleistet ist.

Mit dem schriftlichen Fahrerlaubnisantrag ist der bisherige Führerschein vorzulegen sowie ein Lichtbild, eine Bescheinigung über die Gesundheitsuntersuchung und ein Zeugnis über ausreichendes Sehvermögen (ein Sehtest genügt in diesen Fällen nicht).

Die dann erteilten Fahrerlaubnisklassen C1, C1E, C oder CE haben eine Geltungsdauer von fünf Jahren.

 

Die Antragstellung hat bei der Fahrerlaubnisbehörde oder bei der Wohnsitzgemeinde zu erfolgen.

Folgende Unterlagen sind dem Antrag hinzuzufügen:

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • 1 biometrisches Lichtbild neuen Datums ohne Kopfbedeckung (35 x 45 mm)
  • Führerschein
  • Nachweis über ausreichendes Sehvermögen. Der Nachweis ist durch ein Gutachten oder Zeugnis eines Augenarztes oder eines Betriebs-/Arbeitsmediziners zu erbringen. Dieses darf bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre sein - siehe unten -
  • Nachweis über die gesundheitliche Eignung. Der Nachweis ist durch eine Bescheinigung eines Arztes nach Wahl unter Berücksichtigung der Anlage 5 zur Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) zu erbringen. Dieser darf bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr sein - siehe unten -

Sonstige Hinweise:

  • Die Gebühr zur Verlängerung der C-Klassen beträgt 42,60 Euro (bei Antrag über die Wohnsitzgemeinde werden von diesen Betrag dort bereits 5,10 € erhoben)
  • Der Kartenführerschein wird zentral durch die Bundesdruckerei Berlin hergestellt; sobald er vorliegt, werden Sie schriftlich informiert
  • Die Beantragung und Abholung sind persönlich aber auch durch Bevollmächtigte möglich, dafür ist Ihre schriftliche Vollmacht, Ihr Pass oder Personalausweis, Ihr Führerschein und ein Ausweisdokument der bevollmächtigten Person nötig
  • Eine zeitgerechte Verlängerung kann nur sichergestellt werden, wenn der Antrag mindestens 4 Wochen vor Ablauf der Gültigkeit gestellt werden. Der Antrag kann frühestens 3 Monate vor Ablauf gestellt werden

Verlängerung befristeter D-Klassen

Die Antragstellung hat bei der Fahrerlaubnisbehörde oder bei der Wohnsitzgemeinde zu erfolgen.

Folgende Unterlagen sind dem Antrag hinzuzufügen:

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • 1 biometrisches Lichtbild neuen Datums ohne Kopfbedeckung (35 x 45 mm)
  • Führerschein
  • Nachweis über ausreichendes Sehvermögen. Der Nachweis ist durch ein Gutachten oder Zeugnis eines Augenarztes oder eines Betriebs-/Arbeitsmediziners zu erbringen. Dieses darf bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre sein - Formular
  • Nachweis über die gesundheitliche Eignung. Bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres ist der Nachweis ist durch eine Bescheinigung eines Arztes nach Wahl unter Berücksichtigung der Anlage 5 zur Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) zu erbringen. Dieses darf bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr sein. Falls die Gültigkeit der D-Klassen über das 50. Lebensjahr hinaus verlängert werden soll, ist zusätzlich noch ein medizinisch-psychologisches Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung oder betriebs- oder arbeitsmedizinisches Gutachten darüber, dass die besonderen Anforderungen hinsichtlich Belastbarkeit, Orientierungsleistung, Konzentrationsleistung, Aufmerksamkeitsleistung, Reaktionsfähigkeit erfüllt sind (Anlage 5 Nr. 2 FeV) zu erbringen. Das Gutachten darf bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr sein.
  • amtliches Führungszeugnis - Dieses ist bei der Wohnsitzgemeinde zur Vorlage bei der Fahrerlaubnisbehörde zu beantragen.

Sonstige Hinweise:

  • Die Gebühr zur Verlängerung der D-Klassen beträgt 42,60 Euro (bei Antrag über die Wohnsitzgemeinde werden von diesem Betrag dort bereits 5,10 € erhoben, außerdem sind auch die Gebühren für das amtliche Führungszeugnis zu entrichten)
  • Der Kartenführerschein wird zentral durch die Bundesdruckerei Berlin hergestellt; sobald er vorliegt, werden Sie schriftlich informiert.
  • Die Beantragung und Abholung sind persönlich aber auch durch Bevollmächtigte möglich, dafür ist Ihre schriftliche Vollmacht, Ihr Pass oder Personalausweis, Ihr Führerschein und ein Ausweisdokument der bevollmächtigten Person nötig.
  • Eine zeitgerechte Verlängerung kann nur sichergestellt werden, wenn der Antrag mindestens 4 Wochen vor Ablauf der Gültigkeit gestellt wird. Der Antrag kann frühestens 3 Monate vor Ablauf gestellt werden.

Verlängerung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung

Die Antragstellung kann über die Wohnsitzgemeinde oder über die Fahrerlaubnisbehörde erfolgen.

Folgende Unterlagen sind dem Antrag hinzuzufügen:

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Führerschein
  • Falls Sie noch den alten Führerschein (grau/rosa) besitzen, muss bei Antragstellung für eine Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung gleichzeitig der Antrag auf Umtausch in den neuen Kartenführerschein gestellt werden. Beachten sie bitte in diesem Fall auch die Informationen zu Umtausch in den Kartenführerschein - siehe unten.
  • Führerschein zur Fahrgastbeförderung
  • Nachweis über ausreichendes Sehvermögen. Der Nachweis ist durch eine augenfachärztliche Untersuchung zu erbringen. Dieses darf bei Antragstellung nicht älter als 2 Jahre sein - Formular - siehe unten.
  • Nachweis über die gesundheitliche Eignung. Bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres ist der Nachweis durch eine Bescheinigung eines Arztes nach Wahl unter Berücksichtigung der Anlage 5 zur Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) zu erbringen - Fomular - sieh unten. Falls die Gültigkeit über das 60. Lebensjahr hinaus verlängert werden soll, ist zusätzlich noch ein medizinisch-psychologisches Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle -siehe unten - für Fahreignung oder betriebs- oder arbeitsmedizinisches Gutachten darüber, dass die besonderen Anforderungen hinsichtlich Belastbarkeit, Orientierungsleistung, Konzentrationsleistung, Aufmerksamkeitsleistung, Reaktionsfähigkeit erfüllt sind (Anlage 5 Nr. 2 FeV) zu erbringen. Das Gutachten darf bei Antragstellung nicht älter als 1 Jahr sein.
  • Amtliches Führungszeugnis - Dieses ist bei der Wohnsitzgemeinde zur Vorlage bei der Fahrerlaubnisbehörde zu beantragen.

Sonstige Hinweise:

  • Die Gebühr für die Verlängerung der Fahrgastbeförderung beträgt 38,00 Euro (bei Antrag über die Wohnsitzgemeinde werden von diesen Betrag dort bereits 5,10 € erhoben, außerdem sind auch die Gebühren für das amtliche Führungszeugnis zu entrichten). Die Gebühr für die Umstellung des Kartenführerscheins beträgt 24 Euro.

Formulare

finden Sie hier unter Verlängerung einer Fahrerlaubnis.